Raum


Beaugrand Kulturkonzepte Bielefeld wurden am 28. November 2003 in der Nähe der Bielefelder Altstadt und nur wenige Gehminuten vom Rathaus der Stadt entfernt, in der oberen Etage eines Lagerhauses aus dem Jahre 1927 gegründet. Knapp zwei Jahre waren hier in einem lichtdurchfluteten Büro- und Ausstellungsraum die projektierten Kulturkonzepte im wahrsten Wortsinne live zu erleben: Zur Vorstellung von Arbeitsergebnissen von Kulturkooperationen, zu Kunstausstellungen, Modevorstellungen, Lesungen, Musikveranstaltungen und kulinarischen Erlebnissen wurden alte und neue Freunde der Kunst eingeladen, die es genossen haben, dabei zu sein.

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Das wurde vom 30. September 2005 bis in den Sommer 2015 im neuen Domizil fortgesetzt – in einem ehemaligen Fabrikantenhaus aus dem Jahre 1906 im Zentrum der Stadt, ganz in der Nähe des Bielefelder Hauptbahnhofes und der Stadthalle Bielefeld. Inmitten eines historischen Stadtareals, das sich noch immer im Wandel vom Industrie- zum Dienstleistungssektor befindet, wurde zeitgenössische Kunst und Kultur interdisziplinär und mit Freundinnen und Freunden der Kunst erleb- und erfahrbar gemacht.
Seit dem Diebstahl des von allen 115 Autorinnen und Autoren signierten, von Andreas Beaugrand anlässlich des 800. Stadtjubiläums herausgegebenen Stadtbuch Bielefeld 1214–2014 (Bielefeld 2013) aus den Ausstellungsräumen, der erst im Laufe des Jahres 2015 entdeckt wurde, ist das Kunstkonzept verändert. Seitdem werden nur noch geladene und persönlich bekannte Gäste empfangen und externe Kulturbegegungen und Ausstellungsprojekte veranstaltet (siehe Frühere Projekte und Externe Kulturprojekte). Das 1.000 Seiten umfassende Buch ist bis heute verschwunden.

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Kunst, Natur und Urbanität: Kulturbegegnungen im Freien
Seit Mai 2006 werden im Garten des Hauses Plastiken und Skulpturen ausgestellt, u.a. von Günter Dohr (1936–2015), Lutz Friedel (Berlin), Christian Hage (1952–2016), Sebastian Heiner (Berlin), Walter Hellenthal (Herdecke), Karl Manfred Rennertz (Baden-Baden), Klaus Seliger (Warendorf), Yael Niemeyer (1942–2022) u.a.m.